Die Welpen-Prägungsphase beim jungen Hund

Die Gehirnentwicklung des Welpen ist mit der 16. Lebenswoche abgeschlossen. Je mehr ein Welpe bis zu dieser Zeit gefördert wird, desto mehr Verästlungen bilden sich in seinem Gehirn.

Damit wird die Grundlage dafür gelegt, wie gut Dein Hund in seinem weiteren Leben lernt.

Buchempfehlung: „Welpenspielstunde“ von Gabriele Niepel

Die Welpen Prägung ist eine der wichtigsten Phasen im Leben eines Hundes.

Während des ersten halben Lebensjahres eines Hundes sollte sein Besitzer viel Zeit mit seinem Hund verbringen. Er muss sich viel mit seinem Welpen beschäftigen, sei es im Spiel oder im Erziehungstraining, damit sich eine gute Bindung entwickelt und lernt, sich in der Familie zurechtzufinden.

Aber es ist genauso wichtig, seinen Welpen häufig die Gelegenheit zu geben, mit Artgenossen zusammenzukommen, damit dieser das artgerechte Sozialverhalten erlernt.
Du selbst kannst Deinem Welpen das Spiel und den Umgang mit Artgenossen nicht ersetzen!

Welpen in der Welpengruppe

Hier siehst Du die Welpen in der Welpengruppe beim spielen

Für gewöhnlich holst Du Dir Dein neues Familienmitglied mit 8 – 10 Wochen in sein neues Zuhause. Zu diesem Zeitpunkt, wenn er von seinen Wurfgeschwistern getrennt wird, ist sein Arttypisches Verhalten noch nicht gefestigt. Welpen werden nicht mit einem funktionierenden Sozialverhalten geboren. Sondern werden mit den Anlagen geboren, dieses Verhalten zu erlernen. Das setzt aber voraus, dass man Ihnen diese Lernerfahrungen auch ermöglicht.

Der Sozialkontakt beim Welpen

Der Sozialkontakt durch kontrolliertes Spiel mit anderen Welpen verschiedener Rasse und Größe, um die Körpersprache von anderen Hunden lesen zu lernen, natürliche Rangfolgen zu akzeptieren, und eine Beißhemmung aufzubauen.

Welpen beim spielen

Welpen beim gemeinsamen erkunden des Tunnels

Ein positives Sozialverhalten gegenüber Artgenossen zu lernen, damit sich unsere Vierbeiner auch später richtig verhalten, wenn sie mit anderen Hunden zusammentreffen ist der richtige Einstieg.

Gut geprägte Welpen begegnen ihrer Umwelt mit ständiger Neugier.
Es lohnt die Mühe, wenn Du Deinen Welpen gut auf sein “Erwachsenenleben” vorbereiten.
Gleichzeitig fliest eine spielerische Erziehung durch den Menschen mit ein.
Gut sozialisierte Hunde gehen viel einfacher durchs Leben, weil sie weniger Gefahr laufen, in Bedrängnis zu geraten.

Du und Dein Hund werden in der gemeinsamen Zukunft ständig davon profitieren.

Die Mischung macht’s:

  1. Die Basisberatung
  2. Die Welpengruppe
  3. Das Abruftraining
  4. Die Vorschule